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Innovative EU-Projekte durch Horizon 2020 – Beispiel „SmartResilience“

Gemeinsam mit vielen Partnern arbeitet IBM an Zukunftsthemen in mehr als 80 EU-Projekten

2014 startete das EU-Förderprogramm Horizon 2020. Es bietet Wissenschaftlern und Unternehmen gleichermaßen finanzielle Unterstützung bei der Umsetzung ihrer Innovationsprojekte und fördert die intensive Zusammenarbeit von Forschung, Industrie und Gesellschaft. 

Kernziele sind es, insbesondere Lösungen für die globalen Herausforderungen zu finden und die industrielle Wettbewerbsfähigkeit der EU-Länder zu stärken.

Wir von IBM bringen dabei unsere neusten Konzepte und Technologien aus unseren europäischen Forschung- und Entwicklungslaboren ein – in über 80 Projekten in Europa. So untersuchen wir beispielsweise gemeinsam mit den Stadtwerken Heidelberg, Fraunhofer Gesellschaft, Uni Stuttgart, Uni Wuppertal, Uni Wien die „SmartResilience“ von kritischen Infrastrukturen. Wir identifizieren Frühwarnindikatoren und entwickeln Ansätze, um die gesellschaftlichen Versorgungssysteme widerstandsfähiger gegen extreme Einflüsse zu machen.

Verlässliche, belastbare Infrastrukturen, die modernen Bedrohungen standhalten

Energienetze, Verkehr, Wasserversorgung usw.: Kritische Infrastrukturen (KRITIS) sind das Rückgrat unserer globalen Welt.  Sie sind es, die unsere Gesellschaft widerstandsfähig machen. KRITIS müssen in höchstem Maße verlässlich arbeiten sowie stabil und belastbar bleiben – deshalb ist es wichtig, dass unsere Systeme immer "intelligenter" werden.

Aber: Wie reagieren KRITIS, wenn sie Wetterkatastrophen, Terroranschlägen oder großen IT-Angriffen ausgesetzt sind? Ist ein intelligentes System aufgrund seiner wachsenden Komplexität nicht auch anfälliger? Wie hoch ist im Fall extremer Bedrohung die Fähigkeit der KRITIS, sich zu antizipieren, vorzubereiten, anzupassen, zu widerstehen, zu reagieren und zu erholen?

Um Antworten auf diese spannenden Fragen zu „SmartResilience“ zu finden, arbeitet IBM mit mehr als 20 Partnern aus Forschung und Industrie zusammen, darunter Stadtwerke Heidelberg, Fraunhofer und Universität Stuttgart.

Virtuelle Smart Cities proben den Ernstfall

Unsere moderne Gesellschaft braucht ein System des Resilienz-Managements, das über das herkömmliche Risikomanagement hinausgeht. Nur so können wir die Komplexität großer integrierter Systeme und die Unsicherheit zukünftiger Bedrohungen bewältigen. „SmartResilience“ zielt darauf ab, eine innovative "ganzheitliche" Methode zur Bewertung der Resistenzen zu liefern, die auf Resilienzindikatoren basiert. Zentrale Ziele von „SmartResilience“ sind daher:

  • Indikatoren zu ermitteln, die für die Bewertung der Resilienz von intelligenten kritischen Systemen geeignet sind
  • neue "intelligente" Resilienzindikatoren (RIs) zu ermitteln – einschließlich solcher aus Big Data
  • fortgeschrittene Resilienz-Bewertungsmethoden und -werkzeuge weiterzuentwickeln

Dafür testet und validiert IBM zusammen mit seinen Forschungspartnern verschiedene Methodiken und Werkzeuge in insgesamt acht Fallstudien.  In virtuellen Smart Citys werden die Reaktionen und Belastbarkeiten von Energie-, Verkehrs-, Gesundheits- und Wasserinfrastrukturen in verschiedenen Szenarien durchgespielt und dabei auch Kaskadeneffekte bekämpft.

IBM bringt in das Projekt u. a. Resilienzerfahrungen aus seinen Bluemix Rechenzentren mit ein: https://www.ibm.com/cloud-computing/bluemix/data-centers

Stärkung der Widerstandsfähigkeit von Bevölkerung und Wirtschaft

„SmartResilience“ möchte die Resilienz von kritischen Infrastrukturen deutlich verbessern, indem es eine einheitliche und umfassende Methodik zur Risiko- und belastbaren Bewertung bereitstellt – denn erst eine etablierte Methodik schafft die Basis für anwendbare Lösungen. 

Darüber hinaus möchten IBM und Partner Produktentwicklungen und -lösungen im Rahmen von „SmartResilience“ fördern sowie weitere Erkenntnisse generieren zum Beispiel über gegenseitige Abhängigkeiten von kritischen Infrastrukturen.

Tools für eine schnelle Reaktionsplanung und Konzepte für mehr Bewusstsein, Bereitschaft und angemessenes Verhalten bei Katastrophen sind praktische Ergebnisse im Rahmen von Schutzmaßnahmen für die Bevölkerung.

Empfehlungen für organisatorische Anpassungen und eine verbesserte Geschäftskontinuität kommen der Industrie, Wirtschaft sowie Regierung zugute.

Unmittelbar von „SmartResilience“ profitieren:

  • Betreiber von (intelligenten) KRITIS, die ihre Dienste auf (mehreren) belastbaren Strukturen anbieten
  • Industrie und KMU, die den KRITIS-Betreibern Produkte oder Dienstleistungen anbieten, die ihre Widerstandsfähigkeit erhöhen oder Probleme von Abhängigkeiten und Kaskadeneffekten lösen
  • Bürger des öffentlichen Sektors und der Gemeinschaft für eine bessere Vorbereitung, Information und Sensibilisierung

IBM hat u. a. in dem Projekt die Verantwortung für das Design einer interaktiven visuellen Web-Anwendung zur Bewertung, Vorhersage und Überwachung der Belastbarkeit von Smart KRITIS.

Sind Sie bereit für den Wandel?

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Portrait von Roman Schroeder

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Business Development Executive EU
Roman Schroeder
hhschroe@de.ibm.com