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Human Friendly Automation

Automatisierung: Sozial und vorausschauend gestalten

Die Bearbeitung von Bürgeranliegen kann durch intelligente Automatisierung erheblich beschleunigt werden. Sachbearbeiter werden entlastet, in dem sie Arbeitsschritte an den Roboter übertragen. Soweit so gut. Aber was machen eigentlich Mitarbeiter in der frei werdenden Arbeitszeit? Welche Perspektiven bietet ihnen ihr Arbeitgeber? Wird es zu Versetzungen kommen? Braucht man neue Fähigkeiten? Und was ist, wenn man Arbeitsschritte, die automatisiert werden, eigentlich gerne mochte?


Mit "Human Friendly Automation” (HFA) liefern wir Antworten für diese zentralen Fragen.

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Tagesspiegel Background Digitalisierung & KI


Der Einsatz von Robotern darf nicht zu Lasten von Mitarbeitern gehen. Unsere Aufgabe ist es, bei Automatisierungsprojekten unserer Kunden die soziale Verantwortung von Anfang bis Ende sicherzustellen und somit Nachhaltigkeit belegbar zu machen.

Dr. Lars Schatilow

Leiter Digital Change & Transformation, IBM D-A-CH

Unser Vorgehen

Das HFA-Rahmenwerk macht die betroffenen Mitarbeiter nicht zu Objekten, sondern zu aktiven Mitgestaltern von Automatisierungsprojekten. Wir erarbeiten gemeinsam mit ihnen die Folgen der Automatisierung. Zugleich eröffnen wir ihnen Perspektiven, in dem wir uns auf Team- oder Bereichsebene und auf der Ebene der Gesamtorganisation das zukünftige Zusammenarbeitsmodell strategisch vergegenwärtigen.

Dadurch wird es möglich, Personal- und Fähigkeitsbedarfe sowie die erforderlichen Veränderungen in der Auf- und Ablauforganisation frühzeitig zu identifzieren. Auf diese Weise lassen sich Interessen und Kompetenzen der Mitarbeiter berücksichtigen und mit den strategischen Anforderungen der Gesamtorganisation in Einklang bringen. Und zwar bereits zu einem Zeitpunkt, in dem Mitarbeiter noch die Chance haben, sich persönlich zu verändern, nämlich bevor “Kollege Roboter” tätig wird.

Das HFA-Rahmenwerk sieht zudem die Erarbeitung einer Selbstverpflichtung (bspw. Charta, Manifest) für die jeweilige Organisation vor. Durch verbindliche Werte und Prinzipien sowie ein auf Nachhaltigkeit angelegtes Vorgehensmodell, können Sorgen und Vorbehalte der Mitarbeiter und des Personalrats genommen werden. Der öffentliche Sektor steht zudem unter besonderer Beobachtung von Politik, Medien und Gesellschaft: Wir helfen, soziale Verantwortung bei der Automatisierung nicht nur umzusetzen, sondern belegbar zu machen.

Eckpfeiler

Schritt 1: Werte- und Prinzipienprozess

Gemeinsam mit der Leitungsebene, Führungskräften und Mitarbeitern erarbeiten wir eine Human Friendly Automation-Charta und begleiten bei deren Verankerung in der Kultur der Organisation.

  • Entwicklung einer verbindenden Narration und Selbstverpflichtung
  • Initiierung im Top Management
  • Mitgestaltung und Erkundung unter Einbindung von Führungskräften, Personalrat und Belegschaft
  • Identifikation von Anknüpfungspunkten in der bestehenden Kultur

Schritt 2: Analyse und Veränderungsmanagement

Wir analysieren die Auswirkungen konkreter Automatisierungstechnologien auf die betroffene Mitarbeitergruppe. Dabei betrachten wir nicht nur die freiwerdende Zeit, sondern auch die Identifikation der Betroffenen mit ihrer Tätigkeit sowie ihre Kompetenzen. Mit diesen Erkenntnissen gestalten wir ein zukunftsfähiges Zusammenarbeitsmodell zwischen Mensch und Maschine, das Betroffenen einen Perspektive bietet und sie motiviert. Mit begleitenden Erkundungs- und Kommunikationsformaten bestärken wir die Mannschaft in ihrer persönlichen Veränderung über das gesamte Automatisierungsvorhaben.

  • Analyse zu Auswirkungen konkreter  Automatisierungstechnologien (Zeit, Identifikation, Automatisierungsgrad)
  • Identifikation bestehender und künftiger Kompetenzprofile (Stärken & Interessen) bei betroffenen Mitarbeitern
  • Konzeption der Veränderungsmaßnahmen-Roadmap unter Einbindung betroffener Mitarbeiter und Führungskräfte
  • Konzeption und Umsetzung von neuen Kommunikationsformaten zur Auseinandersetzung mit und Begleitung der Veränderung
  • Kontinuierliche Fortschrittsmessung der Veränderung

Schritt 3: Strategische Personalentwicklung

Auf strategischer Ebene erarbeiten wir sinnvolle Einsatzmöglichkeiten von Automatisierung. Davon leiten wir die Auf- und Ablauforganisation der Zukunft ab. Es wird möglich, Personalbedarfe und Fähigkeiten zu identifizieren. Mitarbeiter, die von der Automatisierung betroffen sind, können gezielt und frühzeitig entlang ihrer Kompetenzen auf neue Aufgaben vorbereitet werden. Das ist fair!

  • Gestaltung einer zukunftsfähigen und flexiblen Auf- und Ablauforganisation bei zunehmender Automatisierung
  • Erarbeitung des Zusammenarbeitsmodells der automatisierenden Organisation
  • Identifikation von Ressourcen- und Reorganisationsbedarfen
  • Entwicklung und Umsetzung der Weiterbildungsmaßnahmen
  • Implementierung neuer Rollen und Prozesse in der Linientätigkeit

Ergebnis

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Sozialverantwortliche Automatisierung

Demographischer Wandel bei zeitgleich steigenden Ansprüchen der Bürgerinnen und Bürger machen den Einsatz von Automatisierung im öffentlichen Sektor unumgänglich. Umso mehr wird die Frage relevant: Wie fair geht es bei der Umsetzung zu?


Wir sind überzeugt: wenn das Rahmenwerk zu Human Friendly Automation konsequent umgesetzt wurde, können Mitarbeiter die Vorzüge der Automatisierung genießen und ohne Sorgen persönliche Veränderungen meistern. Zusätzlich ist die Leitungsebene in der Lage, internen wie externen Anspruchsgruppen gegenüber soziale Verantwortung zu belegen.

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Sind Sie bereit für den Wandel?

Ihr Ansprechpartner bei IBM

Lassen Sie die Potenziale der Automatisierung nicht liegen. Beenden Sie Ihr mulmiges Gefühl und beweisen Sie soziale Verantwortung. Wir helfen Ihnen dabei. Jetzt!

Kontakt

IBM Deutschland
Leiter Digital Change & Transformation IBM D-A-CH
Dr. Lars Schatilow
lars.schatilow@ibm.com