KI‑Agenten in der öffentlichen Verwaltung wirksam einsetzen

Praxis‑Workshop für verantwortungsvolle, steuerbare und anwendungsnahe KI im öffentlichen Sektor.
28. Mai 2026, 9–14 Uhr

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Worum es geht

KI entfaltet ihren Wert in der Verwaltung nicht durch Technologie allein, sondern durch klare Steuerung, rechtssichere Anwendung und organisatorische Integration. Während viele Behörden erste Erfahrungen mit KI‑Assistenzsystemen gemacht haben, markiert agentische KI den nächsten Entwicklungsschritt: Systeme, die Aufgaben eigenständig übernehmen, sich abstimmen und komplexe Verwaltungsprozesse unterstützen können – transparent, kontrollierbar und menschenzentriert.

Die entscheidende Frage lautet nicht mehr, ob KI eingesetzt wird, sondern wie sie verantwortungsvoll gestaltet, integriert und gesteuert wird. Genau hier stoßen viele Initiativen heute an ihre Grenzen: Nicht die Technologie fehlt, sondern praxisnahes Verständnis für Einsatz, Rollenmodelle und Grenzen agentischer Systeme im Verwaltungskontext.

Dieser Workshop vermittelt einen strukturierten Einstieg in agentische KI speziell für die öffentliche Verwaltung. Gemeinsam analysieren wir reale Anwendungsfälle aus dem Verwaltungsalltag und identifizieren, wo KI‑Agenten messbaren Mehrwert schaffen können, etwa bei Koordination, Entscheidungsunterstützung oder Prozessentlastung.

Was Sie mitnehmen

Agenda

8.45 Uhr

Einlass & Ankommen

Begrüßung, kurze Vorstellungsrunde und Einordnung des Workshops. Vorstellung der Ziele und des Ablaufs.

Ein kompakter Überblick darüber, was agentische KI auszeichnet und wo ihre Grenzen liegen. Abgrenzung zu Assistenzsystemen und klassischen Fachanwendungen mit Fokus auf Steuerbarkeit, Transparenz und Verantwortung im Verwaltungskontext.

Gemeinsame Übersetzung eines realen Verwaltungsprozesses in eine agentische Logik. In Gruppen werden Aufgaben, Rollen, Abhängigkeiten und Annahmen sichtbar gemacht und zu einer strukturierten Agenten‑Konzeption verdichtet.

Live‑Demo eines Multi‑Agenten‑Szenarios mit aktiver Steuerung von Rollen, Prompts und Entscheidungslogiken. Kontrollpunkte, Edge Cases und Human‑in‑the‑Loop‑Mechanismen werden bewusst sichtbar gemacht.

Ein strukturierter Reality Check entlang des iX Double‑Diamond‑Vorgehens: Einbettung in Fachverfahren, Governance‑ und Betriebsmodelle, technische Andockpunkte sowie Transfer‑ und Skalierungsmöglichkeiten. Abschluss mit dem Leitmotiv „Anschlussfähigkeit herstellen“.

Zusammenfassung der wichtigsten Takeaways, Klärung offener Fragen und kurzes Feedback zum Workshop.

13–14 Uhr

Gemeinsames Mittagessen

Arbeiten mit echten Anwendungsfällen

Um den Workshop konsequent an der Praxis auszurichten, wurden im Vorfeld konkrete Anwendungsfälle aus dem Behördenalltag gesammelt – etwa aus Antrags-, Prüf- oder Koordinationsprozessen, bei denen agentische KI unterstützen kann.

Im Workshop greifen wir ausgewählte Use Cases exemplarisch auf, bilden sie in der Demo ab und entwickeln sie gemeinsam weiter.

 

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Veranstaltungsort

IBM iX Studio Berlin
2. Hinterhof
Chausseestraße 5
10115 Berlin

 

Das IBM iX Studio Berlin liegt nahe des Berliner Hauptbahnhofs. Erreichbar mit dem ÖPNV über die Tramlinien M5, M8, M10, die Buslinie 142 und die U-Bahnlinie U6.

Sie haben Fragen oder möchten einen Vorschlag besprechen? Wir freuen uns auf Ihre Nachricht!

Eine Frau mit langen blonden Haaren und hellblau-gestreiftem Hemd blickt mit verschränkten Armen selbstbewusst in die Kamera.
Monica Dick
Account Executive, IBM iX Studio Berlin